Workshop an der Ricarda-Huch-Schule
7. November 2025
Wie verhandelt man auf einem Markt in Tunesien, wenn man kein Arabisch spricht? Oder: Wie bucht man eine Stadtführung in Paris mit wenig Französischkenntnissen? Bei einem Workshop an der Ricarda-Huch-Schule haben Schüler*innen der Klassen 9 und 10 genau das ausprobiert – und dabei ihre sprachlichen Ressourcen neu entdeckt.
Der Tag startete mit einem Kennenlernen, denn die Gruppe war bunt gemischt - es kamen Teilnehmende aus dem Haupt-, Realschul- und Gymnasial-Zweig des Schule zusammen.
In kleinen Gruppen durchliefen die Schüler*innen vier Stationen – ein „Sprachendorf“ mit Spanisch, tunesischem Arabisch, Hindi und Französisch. Manche Sprachen kannten sie schon aus dem Unterricht oder von zu Hause, andere waren völlig neu. Doch egal, ob sie eine Stadtführung in Paris buchen, ein Souvenir auf dem Markt in Tunesien kaufen oder ein Gericht in Indien bestellen wollten: Am Ende fanden sie immer eine Lösung. Wie? Mit ein paar bekannten Wörtern, mit Gesten, mit Gegenständen – und vor allem mit viel Kreativität, Mut und Teamwork.
Nach dem „Sprachendorf“ ging es ans Reflektieren und Schreiben: Was hat funktioniert? Was war überraschend? Mit spielerischen Übungen und verschiedenen Materialien probierten sich die Schüler*innen am kreativen Schreiben aus. Heraus kamen Gedichte, mehrsprachige Papier-Kunstwerke und Geschichten, die Lust auf mehr machen.
„Herausfordernd, aber lustig!“, sagt ein*e Teilnehmer*in über das Sprachendorf. „Ich fand es toll, einen Einblick in die Sprachen zu bekommen“, ergänzt ein*e andere*r. Und viele hätten am liebsten noch länger geschrieben – das kreative Schreiben hat Lust auf mehr gemacht.
Die Ergebnisse des Workshops werden in einer Ausstellung Anfang 2026 sichtbar sein. Wir informieren hier in Kürze über weitere Details.






